angekommen. mal wieder.

Wenn ich jemandem von diesem Blog erzähle, dann werde ich oft gefragt: „Und warum ‚Sind wir schon da?‘ Ist das ein Künstlername oder sowas?“.

Manchmal kann ich darauf einfach nicht gut antworten, weil mir selbst die richtigen Worte fehlen. Zum Beispiel, weil ich selbst gerade ganz und gar nicht da bin. Aber manchmal fällt es mir auch leicht es zu erklären.

Jetzt gerade zum Beispiel, während ich die Reste vom Mittagessen aus der Pfanne kratze und voll und ganz genieße, fast noch mehr als heute Mittag. Und während meine Lieblingsfreundin am Klavier sitzt und für uns spielt und ich den Unikram beiseite legen muss und anfange zu schreiben. Momente in denen alles leise wird, von innen nach außen und man auf einmal angekommen ist.

Das Ankommen passiert ganz plötzlich, ohne Ankündigung, als wollte das Schicksal einem einen Klingelstreich spielen und wenn man die Haustür aufmacht liegt da ein Geschenk.

Bei „Sind wir schon da?“ geht es um’s ankommen, zufällig ankommen. Um’s angekommen sein. Planlos. Ohne vorher etwas hinterhergerannt zu sein, ohne etwas erwartet zu haben.

Und manchmal passiert das einfach und mir fällt auf, dass es nichts braucht außer diesen Moment, nichts gibt außer diesen Moment, hier und jetzt, diese Menschen, diesen Ort, dieses Lied, dieses Buch. Was auch immer es ist, was diesen Moment gerade auszeichnet. Manchmal schaut man dann zu jemandem rüber und weiß, der andere merkt es gerade auch.

Und mehr gibt es gerade nicht zu holen. Alles was wir tun können ist uns zurücklehnen, durchatmen und zusehen wie lange es dauert bis das Leben vorbeischaut und den Moment  wieder mitnimmt.

Aber bis dahin sind wir genau hier. Genau jetzt.

Wir sind das ganze Universum.

Last Minute

Ich bin dieses Jahr einfach nicht in Weihnachtsstimmung. Ich dachte es kommt noch, aber ich esse die Plätzchen mehr so nebenbei, schalte den Weihnachtsfilm weg und summe definitiv kein Weihnachtslied. Da es an Weihnachten aber viel mehr um Familie und Freundschaft geht und darum zusammenzusein, ist es auch gar nicht wichtig welches Lied im Hintergrund läuft. Das habe ich für dieses Jahr akzeptiert.

Dafür freue ich mich um so mehr, etwas mit euch zu teilen, an dem ich schon seit einer ganzen Weile arbeite: den SindWirSchonDa-Kalender für 2017. Ein Kalender voller positiver Affirmationen und einem kleinen bisschen Kunst für jeden Monat.

2017-0deckblatt-1

Statt den Kalender auf den letzten Drücker noch zu verkaufen gibt es ihn heute geschenkt. Das trifft sich besonders gut, weil einem kurz vor knapp immer noch dieser eine Mensch einfällt, für den man doch kein Geschenk hat.

Geschenkt gibt es den Spaß für alle, die bis 16:00 Uhr hier bestellen oder eine Mail an lisa.voelker(at)me.com schreiben. Du erhälst per Mail eine pdf-Datei, die Du ausdrucken und verschenken kannst, oder mit der Du Dir selbst ein kleines Weihnachtsgeschenk machen kannst!

In diesem Sinne wünsche ich Dir frohe Weihnachten, eine gute Zeit mit Deiner Familie, ein bisschen Ruhe und vielleicht auch ein bisschen Stress, weil es halt dazugehört.

Cheers, Lisa.

 

 

alleine ≠ einsam

Diesmal von: Bianca Sparacino

Don’t worry about being alone. Be alone. Eat alone, take yourself on dates, sleep alone. In the midst of this you will learn about yourself. You will grow, you will figure out what inspires you, you will curate your own dreams, your own beliefs, your own stunning clarity, and when you do meet the person who makes your cells dance, you will be sure of it, because you are sure of yourself.

aus: “seeds planted in concrete”